
Applikationsservice
Anwendungsorientierte Lösungen für Sie und Ihre Patienten
Applikationsservice

Anwendungsorientierte Lösungen für Sie und Ihre Patienten
| 02.07.2010 |
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Mit fachlichem Know-how umfassenden Erfahrungen steht Ihnen unser Applikationsteam als kompetenter Ansprechpartner für die Optimierungen in der medizinischen Bildgebung zur Seite.
Mit Ihren Mitarbeitern zusammen erarbeiten wir bei Ihnen vor Ort individuelle Lösungen, um z.B.
- Arbeitsabläufe zu vereinfachen und Prozesse zu standardisieren,
- die diagnostische Sicherheit zu erhöhen,
- das Handling unserer Injektoren für Sie zu verbessern,
- Produktumstellungen und Neueinführungen zu begleiten und zu integrieren,
- Fortbildungen und Schulungen für Sie und Ihre Mitarbeiter durchzuführen,
- Sie bei der Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen nach EURATOM / dem neuen Strahlenschutzgesetz zu unterstützen.
All das während Ihrer täglichen Routine, damit Sie sich voll auf Ihre Patienten konzentrieren können und keinen zusätzlichen Aufwand oder Geräteausfallzeiten haben.
- MRT
- CT
- PET-CT
- Angiographie
- Herzkatheterlabor
- EURATOM
- Dosismanagement
- Strahlenschutz
- Strahlenschutzbelehrungen
- StrlSchG/V
- Informatics
- Personendosimetrie
- Hygiene
- Inhouse-Schulungen
- Strom-Zeit-Produkt (mAs)
- Röhrenspannung (kV)
- Kollimation
- Schichtdicke
- Pitch-Faktor
- Geometrieparameter, z. B. Field of View (FoV), Matrix, Schichtdicke
- Kontrastparameter, z. B. Repetitionszeit (TR), Echozeit (TE), Flipwinkel
- Beschleunigungstechniken, z. B. Partial-Fourier-Akquisition, parallele Bildgebung, Bandbreite (WFS)
- Messzeit / Datenaufnahme (Akquisitionszeit (TA), resultierende Voxelgröße, Artefaktminderung)
- Patientenspezifische Faktoren(z. B. Herzminutenvolumen, Blutdruck, Puls, Body-Mass-Index, Geschlecht)
- Pharmakologische Eigenschaften des Kontrastmittels (z. B. Iodkonzentration, Viskosität, Osmolalität)
- Injektionsparameter(z. B. Iodeinbringungsrate)
- Individuelle optimierte CT-Protokolle bei Follow‑up-Untersuchungen
- Die Verringerung der Anzahl suboptimaler Lungenangiographien
- Optimierte Kontrastmittelanwendung
- CT- / MRT-Grundlagen
- Optimierung von Untersuchungsprotokollen
- Sequenzen und Parameter
- Physikalische Grundlagen
- Workflowoptimierung
- Optimierung von CT-Scanprotokollen und MRT-Sequenzen
- Hygiene in der Radiologie
Profitieren Sie von der langjährigen Praxiserfahrung unserer Medizinphysiker und MTRAs. Wir haben Experten für ein breites Spektrum an Modalitäten und Gerätetypen.
Ihr persönlicher Ansprechpartner steht Ihnen für ein Gespräch zur Verfügung. Wir würden uns freuen, Sie unterstützen zu dürfen.
Kontaktieren Sie uns auch gerne per Kontaktformular oder telefonisch unter 01801 - 566 872 78*.
* nur 3,9 ct/min aus dem dt. Festnetz; Mobilfunkpreise maximal 42 ct/min
Die Qualität einer CT-Untersuchung ist von vielen Faktoren abhängig.
Für die Bildqualität sind das Signal-Rausch-Verhältnis (SRV bzw. SNR, signal-to-noise ratio) und der Kontrast entscheidend.
Die SNR wird dabei durch folgende Faktoren beeinflusst:

Aber auch der Rekonstruktionskernel und die Fensterweite wirken sich maßgeblich auf die Bildqualität aus.
Ein weiterer wichtiger Parameter ist das Kontrastmittelenhancement: nur durch ein optimales Kontrastmittel-Timing und eine patientenindividuelle Kontrastmittelmenge kann eine optimale Bildqualität erreicht werden.
Eine gute Bildqualität darf allerdings nicht auf Kosten der Strahlendosis gehen. Bei der Optimierung eines Scanprotokolls müssen sowohl der Scannertyp, verschiedene Scanparameter, die Indikation und der Patient selbst berücksichtigt werden.
Die Optimierung der Bildqualität erfordert fundiertes Fachwissen zu allen diesen Punkten sowie den komplexen Zusammenhängen zwischen den einzelnen Faktoren.
Eine Grundvoraussetzung für eine gute Bildqualität mit präziser Orts- und Kontrastauflösung ist die optimale Einstellung unterschiedlicher Sequenzparameter.
Je nach Zielsetzung können schon geringe Variationen der Untersuchungsparameter zu einer höheren Auflösung und einer besseren Detailerkennbarkeit führen. Darüber hinaus kann durch den exakt abgestimmten Einsatz von Kontrastmitteln eine zusätzliche Signalverstärkung und damit eine Verbesserung der Bildqualität erzielt werden.

Folgende Parameter optimieren wir gemeinsam mit Ihnen:
sowie weitere Parameter, abhängig von der jeweiligen klinischen Anwendung.
Im Rahmen einer Workflowoptimierung am CT und MRT besprechen wir gemeinsam mit Ihnen, wie Sie Abläufe optimieren können, beispielsweise durch eine Veränderung der Sequenzabfolge in der MRT oder Verbesserungen des Strahlenschutzes in der CT.
Hierzu erfassen wir zunächst den Status Quo in Ihrer Einrichtung, um uns ein Bild von den aktuellen Praktiken zu machen.

Anschließend erarbeiten wir gemeinsam mit Ihrem Team Lösungen zur Effizienzsteigerung und betreuen Sie bei der Umsetzung. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch danach weiter mit Rat und Tat zur Seite.
Bei jeder CT- oder MRT-Aufnahme wird eine enorme Datenmenge generiert. Um im Endergebnis wenige, aussagekräftige Darstellungen daraus zu extrahieren, müssen die Bilddaten in geeigneter Form nachbearbeitet werden.

Die nachträgliche Herstellung von Subtraktionsbildern aus zwei unter gleichen Bedingungen gewonnenen Darstellungen: das erste Bild wird vor Kontrastmittelgabe, das zweite nach Kontrastmittelgabe aufgenommen.
Bei Untersuchungen mit Kontrastmitteln stellen sich Blutgefäße mit einer erhöhten bzw. der höchsten Signalintensität dar. Der Algorithmus verwendet diese Pixel für die Darstellung der MIP.
Ausgehend von einem möglichst isotropen 3D-Datensatz wird ein neues Schnittbild aus einer anderen Projektionsrichtung berechnet.
Ein komplexes Bildnachbearbeitungsverfahren für eine dreidimensionale Rekonstruktion der Oberfläche in der „region of interest“ (ROI).
Ein Rechenverfahren, bei dem die oberhalb eines Schwellenwerts liegenden hellen Bildanteile rekonstruiert werden, um daraus z. B. anschauliche dreidimensionale Projektionen zu errechnen.
Bei der Dünnschicht-MIP wird lediglich ein definierter Teil des gesamten Datensatzes mit den relevanten Strukturen als MIP-Projektion zur Darstellung gebracht.
Bildfilter werden z. B. genutzt, um bestimmte Signale zu erhalten und andere, nicht gewünschte Signale zu unterdrücken.
Die Zeit-Intensitätskurve zeigt den Signalverlauf nach Kontrastmittelinjektion über die Zeit.
Der gezielte und patientenindividuelle Einsatz von Kontrastmitteln in der CT und der MRT hat einen starken Einfluss auf die Bildqualität und deren diagnostische Aussagekraft.
Ferner lässt sich durch eine passgenaue Anwendung entsprechend der modernen Gerätetechnik auch die Wirtschaftlichkeit optimieren.
Durch einen gezielten Kontrastmitteleinsatz kann die Bildqualität verbessert und die Patientensicherheit erhöht werden.

In der CT beeinflussen drei Faktoren den Kontrast und somit auch die Kontrastmittelanwendung:
Während die patientenspezifischen Faktoren als gegeben betrachtet werden müssen, können Sie die beiden anderen Faktoren durch die Wahl des Kontrastmittels und der Injektionsparameter beeinflussen.
Über die Auswahl der richtigen Iodkonzentration erhalten Sie eine „Stellschraube“, mit der Sie beispielsweise die Viskosität und Osmolalität des Kontrastmittels, die Iodeinbringungsrate und die Flussrate verändern können.
Je nach Art der Untersuchung stehen unterschiedliche Bereiche im Fokus. Während bei Organuntersuchungen die absolute Iodmenge (g Iod) wichtig ist, kommt es bei Gefäßuntersuchungen in der CT-Angiographie vor allem auf die Iodeinbringungsrate (g Iod / s) an.
Iodhaltige Kontrastmittel wie das niedrig-osmolare, monomere, nichtionische
In der MRT-Bildgebung bestimmen die unterschiedlichen Signalintensitäten zweier Gewebearten (Objektkontrast) und der daraus resultierende Unterschied in der Signalstärke (Bildkontrast) den Kontrast. Zwischen beiden besteht eine komplexe Beziehung, die durch körpereigene (intrinsische) und gerätespezifische (extrinsische) Faktoren beeinflusst wird.
Um geringe Kontrastunterschiede sichtbar zu machen, kommen gadoliniumhaltige Kontrastmittel zum Einsatz. Hier kann zwischen spezifischen (z. B. dem hepatozellulären
Bedingt durch die paramagnetischen Eigenschaften des Gadoliniumions führen Kontrastmittel wie
Die meisten Untersuchungen mit Kontrastmitteln erfordern eine kontrollierte, flussgesteuerte Kontrastmittelinjektion und eine genaue zeitliche Koordination zwischen Injektion und Datenakquisition.
Unser Applikationsteam unterstützt Sie gerne bei der Auswahl des geeigneten Kontrastmittels, der Optimierung Ihrer Injektionsprotokolle und erleichtert Ihnen mit Tipps und Tricks rund um die Anwendung Ihres MEDRAD® Injektors von Bayer den Alltag.

Die Certegra™ P3T™ 2.0 Software errechnet mit Unterstützung des MEDRAD® Stellant Injektionssystems mit der Certegra™ Workstation optimierte patientenspezifische Injektionsprotokolle für Kardio-CT, Lungenangiographie und Abdominaluntersuchungen.
Die Standardisierung und die vereinfachte Durchführung von personalisierten Patientenprotokollen bieten große Vorteile, z. B.:
Unser Applikationsteam steht Ihnen gerne bei Fragen zur patientenspezifischen Individualisierung Ihrer Kontrastmittelprotokolle mit der Certegra™ P3T™ 2.0 Software zur Seite.
Der Strahlenschutz entsprechend der EURATOM-Richtlinie, die in allen EU-Ländern bis zum 31.12.2018 verpflichtend umgesetzt werden muss, stellt Radiologen vor eine große Herausforderung. Einerseits steigen Dokumentationspflicht und -aufwand, andererseits gilt es, in regelmäßigen Abständen mit einem Medizinphysiker zusammen die Datenlage und den Status quo zu definieren und, wo notwendig, Optimierungen beim Strahlenschutz vorzunehmen.

Die genauen Anforderungen der Strahlenschutzverordnung haben lange auf sich warten lassen, was für zusätzliche Unsicherheit bei den Radiologen gesorgt hat.
Mit dem
Ihnen eine umfangreiche Dokumentation und Rückverfolgbarkeit sowie Tools zum Monitoring und Tracking von Parametern.
Unser Applikationsteam begleitet Sie nicht nur während des Implementierungsprozesses und des reibungslosen Starts, sondern steht Ihnen auch danach stets als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.
Seit der Einführung der CT und MRT werden diese Methoden ständig weiterentwickelt und für immer neue Einsatzbereiche zugänglich gemacht. Daher ist es für Sie als Radiologen oder MTR wichtig, Ihr Wissen fortlaufend auf dem aktuellen Stand zu halten (CME).
Zusätzlich bieten strukturierte und systematische Schulungen die Möglichkeit zur Steigerung der Standardisierung. Die Sicherstellung von hohen fachlichen Kompetenzen und Wissen über die gesamte Mitarbeiterschaft hinweg erlaubt die Etablierung von Prozessen und Abläufen, die Ihre Konformität unterstützen.
Gerne unterstützen wir Sie dabei.
Mit individuellen Praxisschulungen bei Ihnen vor Ort decken wir eine Vielfalt an Themen in der Radiologie ab – von der bestimmungsgemäßen Anwendung der Kontrastmittel und Medizinprodukte bis hin zur Hygiene.
Unsere Schulungen sind interaktiv gestaltet und weisen einen konsequent hohen Praxisbezug auf. Wahlweise schulen wir individuell oder im Team, abhängig vom Lerninhalt und Ihren Präferenzen. Wir bieten Ihnen individuell angepasste Fortbildungen und Schulungen zu folgenden Schwerpunktthemen:
Fragen Sie den für Sie zuständigen Bayer-Mitarbeiter im Außendienst nach weiteren Details.

Neue Mitarbeiter sehen sich einer Vielzahl von Herausforderungen gegenüber. Im Alltag ist es häufig schwierig, ausreichend Ressourcen für die umfangreiche Einarbeitung bereitzustellen.
Gerne unterstützen wir Sie bei diesem Prozess, sowohl durch die theoretische Vermittlung von Hintergrundwissen über Standards und Besonderheiten der täglichen Routine in radiologischen Praxen als auch durch praktische Einheiten.