junge sitzt mit buch auf der couch

Was ist Hämophilie?

Menschen, die ihre Hämophilie nicht behandeln, bluten länger, wenn sie sich verletzen. Z. B. wenn du dir in den kleinen Finger schneidest. Dein Blut gerinnt dann nicht so schnell. Das bedeutet, dein Körper bildet nur langsam oder gar keinen festen Wundverschluss, z. B. eine Kruste. Die Kruste ist aber wichtig, denn sie sorgt dafür, dass kein weiteres Blut mehr aus deiner Wunde herausläuft. Damit sich die Wunde schließt, erhalten Menschen mit Hämophilie deshalb Medikamente. Diese helfen deinem Körper, die Kruste zu bilden.

    Die Hämophilie ist nicht ansteckend. Sie wird aber in der Familie weitergegeben – also vererbt. Genauso wie du vielleicht z. B. deine Augen- oder Haarfarbe von deinen Eltern geerbt hast. Das heißt: Manche Kinder haben die Hämophilie von ihren Eltern mitbekommen – und geben sie vielleicht später wieder an ihre eigenen Kinder weiter. Heute kann man prima mit Hämophilie leben. Denn die Erkrankung ist hervorragend erforscht und es gibt wirksame Medikamente.