
Das eigene Kind in fremde Obhut geben
Für die meisten Eltern ist es ein großer Schritt, ihr Kind in die Krabbelstube und damit zum ersten Mal in eine fremde Obhut zu geben. Neben den damit verbundenen Fragen, entstehen bei Eltern von Kindern mit Hämophilie oft zusätzliche Unsicherheiten: Wie wird es dem Kind gehen, wenn es außerhalb des Zuhauses betreut wird? Welche Einrichtung passt zu meinem Kind? Was geschieht, wenn das Kind in der Krabbelstube in eine medizinische Notlage gerät?
Die Experten in Ihrem Hämophilie-Zentrum kennen die Bedenken und häufigsten Fragen beim Eintritt von Kindern mit Hämophilie in die Krabbelstube. Ihr wichtigster Rat an Sie als Eltern lautet: Packen Sie Ihr Kind nicht in Watte, es wird in der Betreuungseinrichtung bestens versorgt! Erzieher kümmern sich stets sehr sorgfältig und gewissenhaft um ihre Schützlinge.
Als Profis im täglichen Umgang mit der Erkrankung Ihres Kindes können aber auch Sie selbst Bedenken reduzieren: Klären Sie Erzieher darüber auf, dass Ihr Kind keine Sonderbehandlung benötigt und dass sie Ihrem Kind keinen Faktor spritzen, sondern diesen nur aufbewahren müssen. Fragen Sie Ihren Arzt im Hämophilie-Zentrum nach Merkblättern, die Sie den Erziehern zur Information geben können.