
Ein Schlaganfall hinterlässt emotionale Spuren bei den Betroffenen, ihren Familien und ihren Pflegepersonen
Irgendwann während ihrer Genesung leiden wahrscheinlich mehr als ein Viertel (27 %) der Schlaganfall-Patient*innen an einer Depression. Im ersten Jahr nach einem Schlaganfall leiden Betroffene häufig unter Angstzuständen und einer posttraumatischen Belastungsstörung (29,3 % bzw. 18 % der Patient*innen).,
Zudem ist fast ein Viertel (23 %) der Überlebenden von emotionalen Schwankungen nach dem Schlaganfall betroffen, die oft langfristig anhalten.

Schlaganfall-Überlebende leiden häufig unter Erschöpfung und haben Schwierigkeiten im Alltag
Viele Menschen benötigen eine Rehabilitation, um ihre Selbstständigkeit bei alltäglichen Aktivitäten – wie selbstständiges Essen, Baden und Anziehen sowie Treppensteigen – wiederzuerlangen. Oft leiden sie zudem unter kognitiven Beeinträchtigungen und Aphasie.,
Mehr als 40 % der Schlaganfallbetroffenen leiden unter anhaltender Dysphagie (> 2 Wochen), was das Risiko für Lungenentzündung, Unterernährung und Dehydrierung erheblich erhöhen kann. Diese Komplikationen führen zu einer höheren Abhängigkeit bei Schlaganfallpatient*innen und einem vierfach erhöhten Sterberisiko.,
